Schlösser

Schloss Oporów

Museum - Schloss Oporow

  • Adresse: Oporów 34, 99-322 Oporów
  • Telefon: 24 285 91 22
  • Öffnungszeiten: täglich 10:00-16:00 Uhr (am Wochenende bis 17:00 Uhr)
  • Preisliste für Eintrittskarten:
    • Normal: 25 PLN
    • Ermäßigt: 18 zł
    • Montag: kostenlos (ohne Führer)
    • Schlosspark: freier Eintritt
  • Parken: Kostenlos, ca. 150 m vom Schloss entfernt.
  • Empfohlenes Restaurant: Magnolia in Żychlin (9 km) - erstklassige polnische Küche in den Räumen des Palastes.
  • Empfohlenes Hotel: Villa Hubertus in Kutno (14 km) - ein elegantes Hotel in einem historischen Gebäude.
  • Unterkunft vor Ort: Gästezimmer im neugotischen Cottage (telefonische Reservierung erforderlich).

Galerie

OPORTS SCHLOSS

Beschreibung

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Das Schloss in Oporów ist eines der wenigen Beispiele in Polen für einen fast vollständig erhaltenen ritterlichen Verteidigungssitz mit spätgotischem Charakter. Dieses architektonische Kleinod im Herzen der Woiwodschaft Lodz, unweit von Kutno, beeindruckt durch seine Intimität, Harmonie und malerische Lage auf einer von einem tiefen Graben umgebenen Insel. Im Gegensatz zu mächtigen königlichen Festungen ist Oporów ein exemplarisches Beispiel für eine private Magnatenresidenz aus der Mitte des 15. Jahrhunderts, die trotz der Jahrhunderte und zahlreicher historischer Turbulenzen von größeren Kriegsschäden verschont blieb. Heute dient das von einem historischen Landschaftspark umgebene Schloss als Museum für stilvolle Innenräume und ist eines der wertvollsten und reizvollsten Bauwerke auf der Landkarte Zentralpolens.

Entstehungsgeschichte der Schließungu

Die Ursprünge der Festung sind untrennbar mit der Familie Oporowski (Wappen von Sulima) verbunden, die im 15. Jahrhundert zur politischen Elite des polnischen Königreichs gehörte. Jahrhundert zur politischen Elite des polnischen Königreichs gehörten. Obwohl es an dieser Stelle bereits einen hölzernen Sitz der Familie gab, wird der Bau der Backsteinburg Władysław Oporowski zugeschrieben - einer äußerst einflussreichen Persönlichkeit, dem Unterkanzler der Krone und späteren Erzbischof von Gniezno. Die Bauarbeiten dauerten von 1434 bis 1449. Die Absicht des Stifters war es, ein Gebäude zu schaffen, das einerseits die Macht und den Status der Familie zum Ausdruck bringen und andererseits Sicherheit in unruhigen Zeiten bieten sollte. Die Wahl des Sumpfgebiets im Tal des Flusses Sludvė war wohlüberlegt; die natürlichen Sümpfe und der Fluss bildeten die erste Verteidigungslinie, die durch einen künstlich angelegten Graben ergänzt wurde.

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Die große Zeit

Seine Blütezeit erlebte Oporow im 15. und 16. Jahrhundert, als das Schloss das Verwaltungszentrum des ausgedehnten Suliman-Guts war. Als Sitz des Erzbischofs beherbergte sie die wichtigsten Persönlichkeiten der damaligen Zeit. Zu dieser Zeit verfügte die Festung über ein komplettes Verteidigungssystem, einschließlich einer Zugbrücke und mit Rohlingen versehenen Mauern. In der Mitte des 17. Jahrhunderts, nach dem Aussterben der männlichen Linie der Familie Oporowski, ging die Burg in den Besitz der Tarnowskis mit dem Rola-Wappen über. Obwohl die neuen Besitzer das Gebäude gut pflegten, begann sich sein Charakter langsam von einem nüchternen Wohnturm in eine repräsentative Residenz zu verwandeln. In den folgenden Jahrhunderten gehörte das Schloss einflussreichen Familien: Sollohub, Korzeniowski, Pociej, Oborski, Orsetti und Karski. Jede dieser Familien drückte der Innenausstattung ihren Stempel auf, indem sie Elemente des Barock, des Klassizismus und später der Romantik einführte, die jedoch die gotische Form des Gebäudes nicht dauerhaft veränderten.

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Architektur und Entwicklung

Architektonisch ist das Schloss Oporow ein äußerst kompaktes und logisches Bauwerk. Sie wurde aus rotem Backstein auf einem viereckigen Grundriss von etwa 25 mal 30 Metern errichtet. Der zentrale Punkt ist der Innenhof, um den sich die verschiedenen Teile der Festung gruppieren. Das wichtigste Element ist der westliche, zweigeschossige Wohntrakt, der an einen massiven viereckigen Turm (Donjon) in der nordwestlichen Ecke angrenzt. Dieser Turm mit vier Stockwerken diente als letzter Widerstandspunkt und als Schatzkammer. Im 18. und 19. Jahrhundert wurden einige Veränderungen vorgenommen, um den wehrhaften Charakter des Gebäudes zu mildern. Die Fensteröffnungen wurden vergrößert, klassischer Stuck wurde angebracht und der so genannte „Schrank”, ein einstöckiger Anbau, wurde an den Innenhof angebaut. Mitte des 19. Jahrhunderts errichteten die Orsetti ein neugotisches Torportal und eine Terrasse vor der Brücke, die der damaligen Mode der romantischen Residenzen entsprach. Das gesamte Anwesen ist von einem zehn Hektar großen Landschaftspark umgeben, zu dem zwei Pavillons aus dem 19. Jahrhundert gehören: das neugotische Haus und das Schweizer Haus.

Innenräume und Museum

Seit 1949 beherbergt das Schloss ein Museum, das eine Ausstellung herrschaftlicher Interieurs zeigt. Die Sammlungen decken den Zeitraum vom 16. bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts ab. Bei einem Rundgang durch die Säle des Schlosses kann man eine reiche Sammlung von Porträtgemälden, Kunsthandwerk und Skulpturen bewundern. Besonders erwähnenswert ist der Rittersaal mit seiner schönen Holzdecke und authentischen Danziger Möbeln. In den Schlaf- und Aufenthaltsräumen sind einzigartige Militaria, wertvolle Wandteppiche und reich verzierte Kachelöfen zu sehen. Die Ausstellung ist so gestaltet, dass sie die Lebensatmosphäre der ehemaligen Besitzer widerspiegelt und Wohn- und Repräsentationszwecke miteinander verbindet.

Legenden und Tourismus

Oporów hat, wie jedes anständige Schloss, seine Weiße Dame. Der Legende nach ist sie der Geist der Kastellanin Barbara, die sich in einen jungen Mönch aus dem nahe gelegenen Paulinerkloster verliebt hatte. Die Liebenden trafen sich in einem geheimen unterirdischen Tunnel, der das Schloss mit dem Kloster verband. Bei einem der Treffen stürzte das Gewölbe des Tunnels ein und begrub das Liebespaar. Bis heute wird erzählt, dass in Mondnächten eine weiße Gestalt im Park umherwandert. Als touristisches Ziel ist das Schloss ein Muss für alle, die zwischen Łódź und Toruń unterwegs sind, denn es ist ein hervorragendes Beispiel für den Erhalt der historischen Substanz.

OPORTS SCHLOSS

Ausstattung

Symbol für Tickets und Besichtigungen

Eintrittskarten und Führungen

Eintrittskarten für die Führung können an der Kasse an der Rezeption erworben werden. Durchschnittliche Dauer der Führung 60 Minuten. Führungen mit oder ohne Führer möglich.

Parkplatz-Symbol
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Parken

Unterhalb des Schlosses gibt es kostenlose Parkplätze.

Das Symbol des Restaurants
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Restaurant

Nur 10 Autominuten vom Schloss entfernt befindet sich das exquisite Restaurant Magnolia.

Das Wahrzeichen des Schlosshotels
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Hotel

Für Besucher empfehlen wir das nächstgelegene Hotel Villa Hubertus Kutno.

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